Mündliche Prüfung B1: gemeinsam etwas planen, Punkte und Tipps
Redaktion · 6. Oktober 2026 · 12 Min. Lesezeit

Kurz gesagt
In der mündlichen B1-Prüfung planen Sie zu zweit eine Aktivität: Vorschläge machen, auf Vorschläge reagieren, sich einigen, wer was übernimmt. Bei telc B1 dauert das etwa 6 Minuten und bringt bis zu 30 von 75 Punkten, beim Goethe-Zertifikat B1 etwa 2 bis 3 Minuten und 28 von 100, im DTZ etwa 6 Minuten und 20 von 100.
Was passiert bei „Gemeinsam etwas planen“?
Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner bekommen dasselbe Aufgabenblatt: eine kurze Situation und darunter eine Liste mit Stichpunkten, zum Beispiel „Wann?“, „Wo?“, „Essen?“, „Wer bezahlt?“. Die Liste endet oft mit „…“. Dort ist Platz für eigene Ideen. telc nennt als typische Anlässe eine Veranstaltung, eine Feier, ein Konzert, eine Ausstellung oder ein Sportereignis.
Ihre Aufgabe ist kein Vortrag, sondern ein Gespräch mit Ergebnis. Sie machen Vorschläge, reagieren auf die Vorschläge der anderen Person und entscheiden am Ende gemeinsam. Bei telc steht das ausdrücklich in der Aufgabe:
Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt.
Beim Goethe-Zertifikat B1 lautet die Anweisung: „Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners/Ihrer Gesprächspartnerin. Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.“ Im DTZ sollen Sie sich laut telc „ihre Ideen mitteilen, Vorschläge machen und auf die Vorschläge des Partners oder der Partnerin reagieren“.
telc, Goethe und DTZ: Wie lange dauert der Teil und was bringt er?
Die Aufgabe heißt in allen drei Prüfungen gleich, aber sie steht an einer anderen Stelle, dauert unterschiedlich lange und zählt unterschiedlich viel:
| telc Deutsch B1 | Goethe-Zertifikat B1 | DTZ (A2·B1) | |
|---|---|---|---|
| Name und Stelle | Teil 3, der letzte Teil | Teil 1, der erste Teil | Teil 3, der letzte Teil |
| Dauer dieses Teils | ca. 6 Minuten | ca. 2 bis 3 Minuten | ca. 6 Minuten für beide |
| Ganze mündliche Prüfung | ca. 15 Minuten zu zweit | ca. 15 Minuten zu zweit, ca. 10 allein | ca. 16 Minuten zu zweit |
| Vorbereitungszeit | 20 Minuten für alle drei Teile | 15 Minuten für alle drei Teile, allein | keine; das Blatt kommt zu Beginn von Teil 3 |
| Punkte für diesen Teil | 30 von 75 | 28 von 100 | 20 von 100 |
| Bestanden ab | 45 von 75 im Mündlichen (dazu 135 von 225 im Schriftlichen) | 60 von 100 im Modul Sprechen | B1 ab 75, A2 ab 35 von 100 im Sprechen |
Zwei Unterschiede überraschen viele. Bei Goethe kommt das Planen zuerst und ist kurz: Nach etwa einer Minute Begrüßung, die nicht bewertet wird, beginnt sofort die Planung. Im DTZ gibt es keine Vorbereitungszeit: Der Übungstest nennt keine, und die Prüfenden geben Ihnen das Blatt für Teil 3 erst, wenn Teil 3 beginnt. Sie haben dann kurz Zeit, es zu lesen.
Wie wird „Gemeinsam etwas planen“ bewertet?
In allen drei Prüfungen bewerten zwei Prüfende, und jede Person bekommt ihre eigenen Punkte. Sie werden also nicht schlechter, weil Ihre Partnerin schwächer ist. Was genau zählt, unterscheidet sich:
| telc B1, Teil 3: Kriterium | Was bewertet wird | A | B | C | D |
|---|---|---|---|---|---|
| Ausdrucksfähigkeit | Ausdrucksweise, Wortschatz, ob Sie sagen können, was Sie wollen | 8 | 6 | 2 | 0 |
| Aufgabenbewältigung | Gesprächsbeteiligung, Strategien, Flüssigkeit | 8 | 6 | 2 | 0 |
| Formale Richtigkeit | Satzbau und Formen | 8 | 6 | 2 | 0 |
| Aussprache und Intonation | ob Abweichungen das Verstehen erschweren | 6 | 4 | 2 | 0 |
telc schreibt außerdem: „Nachfragen und gegenseitige Hilfestellungen werden positiv bewertet.“ Wer seinem Gegenüber eine Frage stellt oder bei einem fehlenden Wort hilft, sammelt also Punkte, statt Zeit zu verlieren.
| Goethe B1, Teil 1: Kriterium | Was bewertet wird | A | B | C | D | E |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erfüllung | Sprachfunktionen wie Vorschlag und Zustimmung, Inhalt, Umfang | 8 | 6 | 4 | 2 | 0 |
| Interaktion | das Gespräch beginnen, in Gang halten, beenden; auf den Partner reagieren | 4 | 3 | 2 | 1 | 0 |
| Wortschatz | Spektrum und Beherrschung | 8 | 6 | 4 | 2 | 0 |
| Strukturen | Spektrum und Beherrschung von Formen und Satzbau | 8 | 6 | 4 | 2 | 0 |
Im DTZ zählt Teil 3 mit bis zu 20 Punkten für die Aufgabe; Aussprache, Flüssigkeit, Korrektheit und Wortschatz werden für die ganze Prüfung bewertet. Was B1 von A2 trennt, steht in den Kriterien von telc: B1 heißt „Kann ein Gespräch beginnen und in Gang halten. Kann im Gespräch spontan etwas planen, Ideen und Meinungen mitteilen, Vorschläge machen, auf solche reagieren.“ Bei A2 heißt es: „Kann Fragen stellen und beantworten, versteht aber kaum genug, um selbst das Gespräch in Gang zu halten.“ Der Unterschied ist also: Sie bringen das Gespräch selbst voran, statt nur zu antworten.
Wie viel hängt an diesem Teil? Drei Rechenbeispiele
| Prüfung | Beispiel | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| telc B1 | In allen drei Teilen überall Stufe B | 11 + 22 + 22 = 55 von 75 | bestanden (ab 45) |
| telc B1 | Teil 1 und 2 überall B, Teil 3 überall C | 11 + 22 + 8 = 41 von 75 | nicht bestanden |
| telc B1 | Teil 1 und 2 überall B, Teil 3 überall A | 11 + 22 + 30 = 63 von 75 | bestanden |
| Goethe B1 | Überall Stufe B | 21 + 30 + 12 + 12 = 75 von 100 | bestanden (ab 60) |
| Goethe B1 | Überall B, aber Teil 1 mit E bei Erfüllung | 0 + 30 + 12 + 12 = 54 von 100 | nicht bestanden |
| DTZ | Überall „B1 erfüllt“ | 4 + 4 + 8 + 8 + 16 + 40 = 80 | B1 (ab 75) |
| DTZ | Überall „B1 erfüllt“, nur Teil 3 „A2 erfüllt“ | 4 + 4 + 8 + 8 + 8 + 40 = 72 | nur A2 |
Bei telc liegen zwischen „überall C“ und „überall A“ in Teil 3 22 Punkte, fast die Hälfte der 45 Punkte, die Sie zum Bestehen des Mündlichen brauchen. Im DTZ-Beispiel machen 8 Punkte in Teil 3 den Unterschied zwischen B1 und A2. Dieser Teil ist also kein Abschluss zum Ausruhen.
Wie nutze ich die Vorbereitungszeit?
Bei telc und Goethe bereiten Sie sich allein vor. Bei telc achtet eine Aufsicht darauf, dass die Teilnehmenden nicht miteinander reden; absprechen können Sie die Planung also nicht. Notizen sind erlaubt: bei telc nur auf gestempelten Blättern (nicht auf dem Aufgabenblatt), bei Goethe auf gestempeltem Konzeptpapier. Ablesen sollen Sie nicht. Unser Vorschlag für die Notizen zum Planen:
- Pro Stichpunkt ein Vorschlag mit Grund, in Stichworten: „Sa 10 Uhr, nach Arbeit“, nicht ganze Sätze.
- Eine eigene Idee für das „…“, zum Beispiel Musik, Wetter, Plan B.
- Drei Redemittel, die Sie sicher benutzen wollen: einen Vorschlag, eine Ablehnung mit Alternative, eine Zusammenfassung.
- Die Zeit einteilen. Bei telc haben Sie 20 Minuten für drei Teile, bei Goethe 15. Für das Planen reichen meist 4 bis 5 Minuten; bei Goethe braucht die Präsentation in Teil 2 mehr. Das ist unsere Empfehlung, keine Vorgabe der Prüfungsanbieter.
Im DTZ fällt das weg. Üben Sie deshalb vorher, ein neues Blatt in einer halben Minute zu lesen und sofort mit einer Frage zu beginnen.
So läuft ein gutes Planungsgespräch ab
- Einsteigen. Eine Person nennt kurz die Situation und schlägt vor, womit Sie anfangen. Bei telc fordert der Prüfer oder die Prüferin meist eine Person auf, mit ihren Vorschlägen zu beginnen.
- Punkt für Punkt: Vorschlag, Reaktion, Entscheidung. Machen Sie einen Vorschlag mit Grund, hören Sie die Antwort, reagieren Sie darauf (zustimmen, ergänzen oder eine Alternative nennen) und halten Sie das Ergebnis fest, bevor Sie weitergehen.
- Fragen stellen. Fragen Sie nach der Meinung Ihres Gegenübers. Das zeigt Interaktion und hält das Gespräch in Gang.
- Eine eigene Idee einbringen, die nicht auf dem Blatt steht.
- Aufgaben verteilen. Wer kauft ein, wer reserviert, wer informiert die anderen? Bei telc ist das Teil der Aufgabe.
- Zusammenfassen. Ein Satz am Ende: was beschlossen ist und wer was macht. Im Goethe-Modellsatz beendet der Prüfer den Teil mit der Frage „Haben Sie an alles gedacht?“.
Für die Zeit (unsere Faustregel): Bei telc und im DTZ haben Sie etwa 6 Minuten, also gut eine Minute pro Stichpunkt und am Ende eine halbe Minute für die Zusammenfassung. Bei Goethe sind es nur 2 bis 3 Minuten: Sprechen Sie drei oder vier Punkte kurz an, statt beim ersten hängen zu bleiben. Im DTZ sagen die Prüferhinweise des Modellsatzes E ausdrücklich: „Die Stichpunkte müssen nicht alle besprochen werden, wenn die Aussagen insgesamt ausführlich genug sind.“
Welche Redemittel brauche ich zum Planen?
| Was Sie tun | Redemittel |
|---|---|
| Anfangen | Womit fangen wir an? / Wollen wir zuerst über den Termin sprechen? |
| Vorschlagen | Ich schlage vor, dass wir … / Wie wäre es mit …? / Wir könnten doch … |
| Zustimmen | Das ist eine gute Idee. / Einverstanden. / Ja, und außerdem könnten wir … |
| Ablehnen mit Alternative | Das geht leider nicht, weil … Was hältst du von …? / Ich weiß nicht. Vielleicht ist es besser, wenn … |
| Nachfragen | Was meinst du? / Wie meinst du das genau? / Hast du eine andere Idee? |
| Aufgaben verteilen | Ich kann … übernehmen. / Kannst du dich um … kümmern? / Wer macht …? |
| Zusammenfassen | Also, wir machen es so: … / Gut, dann ist alles klar: Ich …, und du … |
Ob Sie sich duzen oder siezen, entscheiden Sie am besten schon im ersten Teil und bleiben dann dabei.
Ein Beispiel: Aufgabe und Gespräch
Die folgende Aufgabe haben wir im Format der Prüfungen geschrieben; sie stammt nicht aus einer echten Prüfung. Situation: Leyla aus Ihrem Deutschkurs zieht am Samstag in eine neue Wohnung. Sie möchten ihr beim Umzug helfen. Planen Sie gemeinsam, was Sie tun. Stichpunkte: Wann treffen? / Transport? / Essen und Getränke? / Was mitbringen? / Wer macht was? / …
| Person | Was gesagt wird (Beispiel der Redaktion) |
|---|---|
| A | Wollen wir mit der Uhrzeit anfangen? Ich schlage vor, dass wir uns um neun Uhr bei Leyla treffen. |
| B | Neun ist mir etwas früh, weil ich am Samstag bis acht arbeite. Wie wäre es mit zehn? |
| A | Zehn passt auch. Und wie bringen wir die Möbel in die neue Wohnung? |
| B | Mein Bruder hat einen kleinen Transporter. Ich kann ihn fragen, ob wir ihn leihen dürfen. |
| A | Das ist eine gute Idee. Fährst du dann selbst? |
| B | Ja, das mache ich. Was meinst du, sollen wir auch etwas zu essen mitbringen? |
| A | Auf jeden Fall, nach dem Tragen haben alle Hunger. Ich backe einen Kuchen, und mittags könnten wir Pizza bestellen. |
| B | Pizza finde ich gut. Aber wer bezahlt sie? Vielleicht teilen wir uns die Kosten. |
| A | Einverstanden. Was müssen wir noch mitbringen? |
| B | Kartons. Leyla hat bestimmt nicht genug. Ich frage im Supermarkt, ob sie alte Kartons haben. |
| A | Gut, und ich bringe Werkzeug für die Schränke mit. Also: Wir treffen uns um zehn bei Leyla. Du holst den Transporter und die Kartons, ich bringe Werkzeug und Kuchen, und die Pizza bezahlen wir zusammen. |
| B | Genau, so machen wir das. |
Was das Beispiel zeigt: Jeder Punkt endet mit einer Entscheidung. B lehnt einmal ab, mit Grund und Alternative („weil ich bis acht arbeite … Wie wäre es mit zehn?“). Beide stellen Fragen. A bringt eine eigene Idee ein (Werkzeug), und am Ende steht eine Zusammenfassung mit Aufgaben für jede Person. Gesprochen dauert das etwa zwei Minuten; das passt für Goethe. Für telc und den DTZ sprechen Sie über jeden Punkt etwas ausführlicher.
Typische Fehler beim Planen
- Zwei Monologe statt eines Gesprächs. Jede Person liest ihre Ideen vor, ohne auf die andere einzugehen. Bewertet werden aber Gesprächsbeteiligung (telc) und Interaktion (Goethe).
- Nur „Ja, gut.“ Eine Zustimmung ohne Ergänzung bringt das Gespräch nicht weiter. Sagen Sie, warum, oder fügen Sie etwas hinzu.
- Keine Entscheidung. Wer am Ende nicht weiß, was beschlossen ist und wer was macht, hat die Aufgabe nur halb gelöst.
- Zu den Prüfenden sprechen. telc empfiehlt eine Sitzordnung, bei der sich die Teilnehmenden ansehen, gerade damit sie nicht in Richtung der Prüfenden sprechen. Schauen Sie Ihr Gegenüber an.
- Vom Zettel ablesen. Beide Anbieter wollen freies Sprechen; Notizen sind nur eine Stütze.
- Die ganze Zeit reden. Wer zu stark dominiert, wird gebremst: Bei telc greift der Prüfer dann ein und spricht die andere Person direkt an.
Was tun, wenn mein Partner nicht redet?
Das ist die häufigste Sorge, und die Prüfungen haben eine Antwort darauf. Bei telc soll der Prüfer, der das Gespräch leitet, möglichst wenig sprechen. Er greift ein, wenn jemand zu stark dominiert oder sich nicht aktiv beteiligt, und spricht dann die Person mit dem geringeren Redeanteil direkt an. Stockt das Gespräch, hilft er mit offenen Fragen wie „Was genau meinen Sie damit?“. Im DTZ sorgen die Prüfenden laut Modellsatz dafür, dass beide ausreichend zu Wort kommen.
Sie selbst können am meisten tun, indem Sie fragen: „Was meinst du?“, „Hast du eine Idee für das Essen?“, „Lieber Samstag oder Sonntag?“. Eine Frage mit zwei Möglichkeiten ist leichter zu beantworten als eine offene. Helfen Sie, wenn ein Wort fehlt. Das ist kein Nachteil für Sie: telc bewertet Nachfragen und gegenseitige Hilfe positiv, und Ihre Punkte sind Ihre eigenen. Bei Goethe und telc gilt außerdem: Gibt es keinen Partner, übernimmt ein Prüfer oder eine Prüferin diese Rolle.
Wie das Sprechen zum Gesamtergebnis zählt, lesen Sie in telc Deutsch B1: Aufbau, Punkte und Bestehen, Goethe-Zertifikat B1: Aufbau, Zeiten und Bestehen und DTZ: Wie das Ergebnis A2 oder B1 entsteht. Die schriftlichen Teile üben Sie mit echter Uhr in unseren Übungssätzen für telc Deutsch B1, das Goethe-Zertifikat B1 und den Deutsch-Test für Zuwanderer. Für das Planen brauchen Sie eine zweite Person und eine Uhr: Stellen Sie 6 Minuten (telc, DTZ) oder 3 Minuten (Goethe) ein und üben Sie mit Aufgaben wie der oben.
Häufige Fragen
Wie lange dauert „Gemeinsam etwas planen“ in der B1-Prüfung?
Bei telc Deutsch B1 und im DTZ etwa 6 Minuten, beim Goethe-Zertifikat B1 etwa 2 bis 3 Minuten. Die ganze mündliche Prüfung dauert zu zweit jeweils etwa 15 bis 16 Minuten.
Wie viele Punkte gibt es für das Planen in der mündlichen B1-Prüfung?
Bei telc B1 bis zu 30 der 75 mündlichen Punkte, beim Goethe-Zertifikat B1 bis zu 28 der 100 Punkte im Modul Sprechen, im DTZ bis zu 20 der 100 Punkte im Sprechen.
Muss ich alle Stichpunkte auf dem Blatt besprechen?
Im DTZ ausdrücklich nicht, wenn die Aussagen insgesamt ausführlich genug sind. Bei telc und Goethe zählt, dass Sie Vorschläge machen, auf Vorschläge reagieren und gemeinsam entscheiden; bei telc gehört dazu, wer welche Aufgabe übernimmt.
Was passiert, wenn mein Prüfungspartner nicht redet?
Jede Person wird einzeln bewertet. Bei telc spricht der Prüfer eine Person, die sich nicht beteiligt, direkt an. Stellen Sie selbst Fragen und helfen Sie bei fehlenden Wörtern: telc bewertet Nachfragen und gegenseitige Hilfe positiv.
Kann ich die Planung vorher mit meinem Partner absprechen?
Nein. Bei telc und Goethe bereiten Sie sich allein vor, und bei telc achtet eine Aufsicht darauf, dass die Teilnehmenden nicht miteinander reden. Im DTZ gibt es keine Vorbereitungszeit.
Darf ich in der mündlichen B1-Prüfung Notizen benutzen?
Bei telc und Goethe ja: Notizen aus der Vorbereitungszeit auf gestempeltem Papier dürfen Sie mitnehmen. Ablesen sollen Sie nicht; die Prüfungen verlangen freies Sprechen.
Quellen
- telc gGmbH: telc Deutsch B1, Übungstest 1 (PDF), Mündliche Prüfung, Bewertungskriterien, Punkte und Gewichtung, abgerufen am 6. Oktober 2026
- Goethe-Institut: Goethe-Zertifikat B1, Durchführungsbestimmungen, Stand 1. September 2025 (PDF), abgerufen am 6. Oktober 2026
- Goethe-Institut: Zertifikat B1, Modellsatz Erwachsene (PDF), Kandidatenblätter und Prüferblätter Sprechen, abgerufen am 6. Oktober 2026
- telc gGmbH: Übungstest 1 Deutsch-Test für Zuwanderer A2·B1, 3. Auflage 2024 (PDF), abgerufen am 6. Oktober 2026
- Goethe-Institut und telc: Deutsch-Test für Zuwanderer, Modellsatz E (PDF), Hinweise zur Mündlichen Prüfung, abgerufen am 6. Oktober 2026


